Buch – Else & Ich

Buch – Else & Ich

9.95

Format: A5 (148 x 210 cm)
Umfang: 72 Seiten
Papier: Blauer Engel
Sprache: Deutsch
1. Auflage 08/2019
ISBN 978-3-948174-02-6

Veröffentlichung August 2019, danach erfolgt sofort die Auslieferung

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Else & Ich – ein lyrisches Gedankenspiel

Else & Ich ist ein Gedichtband, der die Werke zweier Künstlerinnen miteinander verbindet und einen tiefen Blick in ihre Seelenleben gewährt. 

Marit Persiel erkundete das Leben und die Gedichte der 1945 verstorbenen, deutsch-jüdischen Schriftstellerin Else Lasker-Schüler. Plötzlich gerieten Elses Gedichte in Schwingung mit den Gedichten der heute schreibenden Künstlerin: Ein Begegnung der Werke in einem poetischen Raum, der nicht ganz von dieser Welt ist und sich über ein Jahrhundert hinweg zwischen den beiden Autorinnen spannt. 

Marit Persiel schreibt Else Lasker-Schüler daraufhin Briefe. Vorsichtige, fragende Briefe, die sich an den lyrischen Thematiken und Lebensumständen der verstorbenen Künstlerin anlehnen und grundsätzliche Fragen unseres gesellschaftlichen Lebens und des Daseins eines jeden Einzelnen von uns behandeln. 

So verbindet sich Lyrik mit Philosophie und öffnet einen intimen Raum für die eigene Reflexion.


Autorin | Marit Persiel

Marit Persiel, geboren 1989, heißt wirklich so und ist freie, schreibende, darstellende Künstlerin. Sie lebt in Lüneburg und auf Reisen durch ganz Europa. Ihr Faible für vergangene Zeiten, tragische Liebe, verstaubte Erinnerungen und Nostalgie verpackt sie in Geschichten, Gedichte und Theaterstücke. Mit dem Ein-Frau-Theaterstück ‚Minor Swing‘ schrieb und inszenierte sie sich ein tragisch schimmerndes Gewand und spielt dieses auf Bühnen in ganz Deutschland. In ihrem aktuellen Werk ‚Else & Ich‘, einer philosophisch-lyrischen Lesung, entblättert sie Else Lasker-Schülers und ihr eigenes Seelenleben.

Autorin | Else Lasker-Schüler

Else Lasker-Schüler verstand sich als große deutsch-jüdische Dichterin und zu Recht. Daran konnten Spott, Armut, Verfolgung und Exil nichts ändern. Mit ihren Gedichten, Prosatexten, phantastischen Textcollagen/Romanen, Stücken, Lesungen und performativen Auftritten gehörte sie nie wirklich zu einer der literarischen Strömungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, aber immer zur Avant­garde, in der es Frauen besonders schwer haben, weil sie schnell in den Ruf der Exzentrik und Exaltierheit gelangen und nicht ernst genommen werden. Das geschah ihr, die in Texten und in der Öffentlichkeit als Prinz Jussuf von Theben auftrat, in ganz besonderem Maße. Doch dank dichterischer Kraft und persönlicher Stärke gelang ihr der Durchbruch zur Anerkennung ihrer Bedeutung. 

(Text Quelle: Christiane Zehl Romero für FemBio.org)